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Ihr Reiseführer für Türkei

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Das Reiseziel Türkei


Die Republik Türkei ist ein Staat in Asien und ging nach dem Ersten Weltkrieg
aus dem Osmanischen Reich hervor. Als Osmanisches Reich bezeichnete man das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1923.

 

Das Reiseland Türkei

 

Eine Dynastie ist eine Folge mehrerer Geschlechter von Herrschern und ihrer Familien, denen es über einen langen Zeitraum gelungen ist, durch Macht-, Wirtschaftspolitik, Erbfolge und Intrigen, die höchste Fürstenwürde ihres Landes zu behalten. Auch schon damals wurde das Land von Europäern als "Türkei" oder "Türkisches Reich" bezeichnet.

 

Mehrere Jahrhunderte lang waren die Osmanen die entscheidende Macht in Kleinasien, dem Balkan, in Nordafrika und auf der Krim (Halbinsel). Sie wurden aber im Kampf mit europäischen Mächten nach Kleinasien und den Nahen Osten zurückgedrängt. Der Nachfolgestaat war dann die Türkei.

 

 

Der Niedergang der Osmanen begann in der Seeschlacht von Lepanto 1571, in der die christlichen Großmächte (mit Spanien und Venedig) die osmanische Flotte fast völlig vernichteten. Da die christliche Allianz bald darauf auseinanderbrach, und die Osmanen ein Jahr später ihre Flotte vollständig aufgebaut hatten, waren die politischen Auswirkungen gering.

 

Diese Niederlage beschränkte aber den Einflussbereich der Türken und es folgten weitere Niederlagen, z.B. der Russisch-Türkische Krieg 1768–1774, wo das Osmanische Reich erkennen musste, dass es seine Großmachtstellung endgültig verloren hatte.


Der Staatsgründer des Nachfolgestaates Türkei, Mustafa Kemal "Atatürk", war bestrebt die Türkei zu reformieren und zu modernisieren, wobei er sich Europa zum Vorbild nahm.


Die Türkei erstreckt sich geografisch über den asiatischen Teil Anatolien, der etwa 97 % der Fläche einnimmt und den europäischen Teil Thrakien, der etwa 3 % der Landesfläche umfasst. Die Türkei grenzt an Griechenland, Bulgarien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Iran, Irak und Syrien. Der Norden der Türkei ist stark erdbebengefährdet.


Ungefähr 26,2 % der Fläche ist Wald und 36,3 % der Gesamtfläche wird von der Landwirtschaft genutzt. Es gibt rund 9.000 Pflanzenarten und in den Steppen wachsen Nadelwälder, Schwarzkiefer und Sträucher und in trockenen Gebieten auch Disteln und Kakteengewächse. An der Schwarzmeerküste gibt es Mais-, Haselnuss- und Teeplantagen und im Süden Baumwoll- und Obstanbau.

 

Als Nutztiere gibt es Büffel, Rinder, Schafe, Pferde, Ziegen und Kamele. Die größten Raubtiere sind Wölfe, Braunbären, Schakale und einige Luchsarten.
Die Hauptstadt ist Ankara mit 3.203.362 Einwohnern, die eines der großen Industrie- und Dienstleistungsballungszentren darstellt.


Die größte Stadt des Landes und das wichtigste wirtschaftliche und kulturelle Ballungszentrum ist Istanbul (früher Konstantinopel), das am Bosporus liegt. Die Stadt wird von der Meerenge geteilt und erstreckt sich so auf zwei Kontinente. Sie hat eine Fläche von ca. 1.269 km² und in der gesamten Region leben auf einer Fläche von ca. 5.220 km² ungefähr 11,6 Mill. Menschen. Istanbul ist eine der größten Städte der Welt.
Die drittgrößte Stadt der Türkei ist Izmir. Sie hat ca. 2,7 Einwohner und den zweitgrößten Handelshafen.


74 % der Bevölkerung leben in den Städten. Nur dünn besiedelt sind der Südosten und Nordosten des Landes. Die meisten Menschen leben und arbeiten in den großen Ballungszentren an der Westküste und in Sivas, Kayseri, Ankara und Konya im zentralen Bereich der Türkei.

Sehenswürdigkeiten in der Türkei
In der Türkei gibt es viel Kultur, gutes Essen, tolles Wetter, schöne Strände und gastfreundliche Menschen. Man kann Urlaub am Mittelmeer machen oder einfach Reisen und sich das Land anschauen.


Edirne: Dies ist eine Stadt im europäischen Teil der Türkei mit 50.000 Einwohnern. Durch die Stadt führt die im 19. Jahrhundert erbaute Eisenbahnlinie Sofia–Istanbul und der mautpflichtige Trans European Motorway. Die Stadt wurde 168 v. Chr und 171 v. Chr von den Römern besetzt. Sie war von 1365 bis 1453 die Hauptstadt des Osmanischen Reiches.


Es gibt hier viele Moscheen und andere Relikte vergangener Zeiten zu besichtigen.
Antalya: Diese beeindruckende Stadt befindet sich an der türkischen Riviera am Mittelmeer. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Minarett der Yivli Minare Moschee und auch das Hadrianstor.

 


Diyarbakir:

Diyarbakir liegt am Tigris und hat große und gut erhaltene Befestigungsanlagen aus Basalt. Hierin hat sich jede Kultur durch Ausbauen verewigt. Die Befestigungsanlage ist etwa fünf Kilometer lang, zehn bis zwölf Meter hoch und drei bis fünf Meter dick mit 82 Türmen und vier Toren.

 


Adana:

Adana ist eine Provinz und liegt südlich vom Taurus-Gebirge. Sie hat 1.8 Mill. Einwohner und ist die viertgrößte Provinz der Türkei. Die Hauptstadt heißt ebenfalls Adana. Die Region ist sehr fruchtbar und ist ein Zentrum der türkischen Textilindustrie sowie ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.

 

In Adana befindet sich die größte Moschee der Türkei. Hier leben eine Reihe berühmter türkischer Persönlichkeiten.

 


Ägäis:

Die Türkei hat viele Urlaubszentren und Sehenswürdigkeiten. Eine der interessantesten Regionen ist die Ägäis, denn hier bildeten sich die antiken Kulturen von Griechenland und Kreta. Und es gab in diesem Gebiet vielerlei Machtkämpfe zwischen Persern, Griechen, Römer, Osmanen, Byzantiner und Veneziern.

 

Viele Städte wurden an den Küsten der Ägäis errichtet, die heute das Ziel archäologischer Ausgrabungen sind. In dieser Region gibt es zahlreiche Badeorte. Die Höchsttemperaturen gehen im Sommer auf mehr als 48 Grad Celsius. Sehenswerte Städte sind: Fethiye, Bozburun, Akyaka, Kusadasi, Ayvalik, Marmaris, Datca und Köycegiz.

 


Das Schwarze Meer:

Das Schwarze Meer ist ein Binnenmeer, das nahezu von allen Seiten eingeschlossen ist. Es befindet sich zwischen Europa und Asien. Das Wasser des Schwarzen Meeres hat oben einen niedrigen Salzgehalt von ungefähr 17 Promille, der aber in den tiefen Schichten unter 150 Metern viel höher ist.

 

Das salzarme Oberflächenwasser liegt wie ein Deckel auf dem salzhaltigeren Tiefenwasser, deshalb ist der Großteil des Tiefenwassers ohne Sauerstoff. Dadurch können keine Organismen existieren, die Sauerstoff benötigen.

 

Die Folge ist, dass organische Abfälle (tote Pflanzen, Tiere) nicht zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidiert werden, sondern sie werden nur unvollständig abgebaut. Die Fäulnisüberreste sammeln sich am Boden des Schwarzen Meeres und daraus könnte einmal Erdöl entstehen.

 

 



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